Stillen

Verbindung und Abhängigkeit

Ich stille meine Tochter nun über zwei Jahre und da hat sich natürlich viel gewandelt.

In der ersten Zeit bin ich da ganz auf das Bedürfnis meiner Tochter eingegangen und habe sie wann und wo und wie oft und wie lange gestillt wie sie wollte, frei von allen Ratschlägen und Regeln weil es sich für mich einfach natürlich und absolut gut angefühlt hat.

Ca mit einem Jahr habe ich das Stillen in der Nacht aufgehört und später auch das Stillen zum Einschlafen direkt im Bett, damit ich auch mal einen „freien“ Abend habe.

Ich habe gemerkt, dass eine Veränderung beim Stillen immer sehr einfach und leicht ging sobald ich selbst bereit und ganz klar war.

Der nächste Schritt wird das Ende vom Stillen sein und da merke ich bin ich auch noch nicht ganz bereit.

Das Stillen ist einerseits eine wunderbare Nähe und Verbindung für mich, aber auf der anderen Seite natürlich auch eine Abhängigkeit die für jede Frau sicherlich in einem unterschiedlichen zeitlichen Rahmen genossen und akzeptiert wird.

Ich denke wie bei allem sollte man sich auch beim Stillen auf das eigene Gefühl verlassen, sich aber auch bewusst sein, dass es für das vorallem in den ersten Monaten sehr wichtig und gesund ist. Meine Tochter war zum Beispiel bisher nie krank und ich denke, dass auch das Stillen zu ihrer guten Gesundheit beiträgt.

 

Stand August 2015

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