Hausgeburt

Gebären wo´s am schönsten ist!

Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass ich meine Tochter zu Hause bekommen habe, begleitet von meinem Partner und unserer wunderbaren Hebamme.

Für mich gibt es ganz viel was für eine Geburt zu Hause spricht:

Als bei mir die Wehen anfingen konnte ich alles ganz entspannt auf mich zukommen lassen und überlegte nicht wann muss ich in die Klinik fahren, damit ich dort nicht zu früh ankomme, aber auch die Fahrt gut überstehe und so weiter.

Ich rief meine Hebamme an und sie sagte mir, dass ich einfach wieder anrufen soll wenn die Wehen stärker werden, sie ist jederzeit da.

Meine Geburt dauerte sehr lange 32,5 Stunden Wehen. Ich glaube kaum, dass man solange einen Kreissaal belegen darf. Aber zu Hause hatte ich niemanden der Zeitdruck ausübte und konnte so gut es ging entspannen. Auch mein Partner war eine große Unterstützung, die ein Mann in einer fremden Klinikumgebung vielleicht nicht so sein kann wie Zuhause. Er hat mir jeden Wunsch sofort erfüllt, sei es etwas zu Essen, zu Trinken, eine Wärmflasche, eine Massage mit diesem oder jenem Öl, Musik, Kerzen, 32 Stunden ein Geburtsbecken mit warmen Wasser und natürlich seine körperliche und mentale Unterstützung. Ich denke das ein Mann da Zuhause einfach besser helfen kann.

Natürlich sind die eigenen vier Wände ein behüteter Raum, den kein Fremder auf einmal betritt, ich habe mich wohlgefühlt nackt und schreiend ohne den Gedanken, dass da andere sind und ich mich vielleicht zurückhalten sollte oder so.

Auch für das Kind denke ich, dass das Zuhause die beste Umgebung ist. Denn obwohl es bisher nur im Bauch war kennt es diese Umgebung, die Geräusche und auch die Bakterien und so, da sie ja auch im Organismus der Mutter sind.

Nach der Geburt konnte ich sicher sein, dass mir niemand mein Kind wegnimmt und irgendwas macht was ich nicht möchte.

Und was gibt es schöneres als nach der Geburt in die eigene Dusche zu steigen und dann mit Baby ins eigene Bett zu fallen. EINFACH WUNDERBAR! 😉

kein Anziehen mit riesen Wochenbett binden und sitzend Autofahren und so.

Das mögen vielleicht Kleinigkeiten sein, aber es sind vielleicht auch diese, die ganz viel zum Gesamterlebnis beitragen.

Für mich ist die Geburt etwas Heiliges und es fühlt sich so an, dass auch unser Zuhause durch die Geburt einen Segen erfahren hat.

 

Links zum Thema Hausgeburt

„Orgasmic Birth“

Ein interessanter schöner Film, der Geburten Zuhause und in der Klinik begleitet wodurch man selbst einen guten Eindruck für diese beiden unterschiedlichen Umgebungen bekommt.

 

Homepage meiner Hebamme

http://www.hebamme-klinger.de/