Familienbett

Die Nächte als Familie sind für alle jungen Eltern ein großes Thema und es gibt dazu viele Ratgeber, die auf irgendwelchen Studien beruhen, denen einige Menschen manchmal mehr Vertrauen als ihrem eigenen Gefühl. Meiner Meinung nach sollte man das Schlafen so gestalten wie es sich für einen richtig anfühlt.

Für mich war es einfach ab dem Moment, als ich meine Tochter zum ersten Mal in den Armen hielt klar, dass sie immer bei mir ist. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, sie in ein anderes Bett oder sogar noch anderes Zimmer zu legen. Also lag sie neben mir und wir haben ein Anstellbett, das ich in den ersten Monaten als Ablage für Kleidung, Windeln und Co benutzte.

Die Angst ein Kind könnte im Schlaf unter einer Decke ersticken, oder dass man sich ausversehen drauflegt hatte ich nie und erschien mir obwohl weit verbreitet immer etwas absurd. Um meine Tochter Nachts zu stillen musste ich nichts weiter als mich zu ihr zu drehen und das t-shirt hochzuschieben, dass war auch für mich die entspannenste Variante.

Heute ist meine Tochter eineinhalb Jahre und schläft nach wie vor bei uns im Bett, manchmal auch im Anstellbett und ich möchte die schönen Momente des gemeinsamen Einschlafens und Aufwachens nicht missen. Natürlich schläft Papa manchmal auf der Couch wenn er früh aufstehen muss um zu arbeiten. Oder wenn die Kleine sehr unruhig ist nützt es niemanden wenn keiner schlafen kann. Da finde ich es besser, wenn einer am nächsten Tag ausgeschlafen ist und den anderen unterstützen kann.